Wind weht um den Turm
mit Blut erkauft.
Türme küssen die Wolken
in Todeshitze geschaffen.
Die Mörder, die Diebe, sie alle
leben in goldenen Türmen
die weichen Hände der Ölmagnaten geküsst,
die weichen Hände der Ölmagnaten führen
die alte Kultur
in die goldene Zukunft.
Blut fließt ungesehen
durch die goldenen Straßen
die Füße, die Hände
wund versklavt.
Schlagwort: Lyrik
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Turmbau
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Tiefenrausch
Eine lyrische Adaption des Films Im Rausch der Tiefe (Luc Besson, 1988)
Oben glänzen die Blätter
vom Laternenschein.
Ich lass es nicht sein
bin ein tiefschwimmender Taucher
will immer wieder hinein
in das tiefe
dunkle
stille
Wasser
bis meine Seele findet
das Leben im Dunkel.
Meine Geliebte
strebt nach einem gemeinsamen Leben
mit uns'rem süßen
fernen Kinde;
ungeachtet meiner Gefühle - so unverstanden
sieht sie meine Taten
als Sünde.
Unten glitzert sogar
das tiefenblaue Wasser
vom Lichtes Schein.
Ich will für immer
im tiefen Dunkel sein!
Trailer zum Film (youtube)
Foto: Emma Li (Pexels) -

Sommergedicht
Komm Sonne,
las mich nicht im Düsteren stehen,
vertreibe die Winde
welche erbarmungslos mit entgegen weh'n
als so manchen Berg und Tal erwandernden.
Ich muss ertragen der Gewalten pur:
hässlich sind die der Wolken Dunkelheit und Nässe
Unerträglich sie sind für mich,
gehör ich doch zu den Sonn' bewunderten.
Komm Sonne
lass mein Herz erblühen
und der Blüten leuchtenden Farben glühen.
Lass doch am besten gar nicht mehr
Winde laut brausen,
besser auch kein Tropfen Regen mehr.
Dann könnt‘ ich immer meiner Süßen
lieblichen Worte lauschen.